Die Liebe zum Sport

IMG_3211Wie? Liebe zum SPORT? Ja, doch, das gibt es 😉 glaubt ihr nicht? Oder seid ihr etwa schon genauso sportverrückt wie ich? Egal, zu welcher Gruppe ihr euch zählt: heute möchte ich euch mal erzählen, wie ich die Liebe zum Sport gefunden habe und wie ihr es auch schaffen könnt, Spaß am Training zu haben.

Schon als Kind habe ich immer irgendwas gemacht und hunderte Sachen ausprobiert. Zugegeben: mit 2 sportlichen Eltern war ich durchaus vorbelastet und wir führten immer schon ein aktives Leben, selbst, als ich noch nicht mitentscheiden konnte. Mutter-Kind-Turnen, Wandern, Spaziergänge und vieles mehr gehörte zu meinem Kleinkindalltag. Im Laufe meiner Kindheit habe ich wohl auch so gut wie jeden Sport mal ausprobiert: Gymnastik, Ballett, Hip Hop, Kickboxen (für ganze 5 Jahre) und ab 12 dann auch Laufen.

Als ich 10 war und es cool fand, das Gegenteil von dem zu tun, was meine Eltern machten, war ich das größte Faultier. Wenn Papa meinte, ob wir nicht mal wieder zusammen Sport machen oder wandern, habe ich nur die Augen übergedreht und dachte mir: Neeeeee bloß nicht. Das war natürlich nur eine Phase (Hach, die kindliche Rebellion) und spätestens, als ich in der Pubertät kam und an meiner Figur arbeiten wollte, fand ich den Weg zurück in die Sportschühchen.

Natürlich gab es immer Phasen, wo ich super faul war und dann wieder Phasen, wo ich Workout DVD’s machte und bis zu 4 Mal pro Woche laufen ging. Richtig toll fand ich es in der Zeit von 12-15 nie, aber, wie sagt man, wat muss dat muss 😉

Seit 2 Jahren gehe ich nun zu 95 % der Zeit gerne zum Sport, power mich aus, liebe das Gefühl danach und brauche Sport zum Ausgleich. Das liegt natürlich einerseits daran, dass ich den richtigen Sport für mich gefunden habe und das mache, was mir Freude bereitet, aber auch daran, dass ich Sport als Ausgleich sehe und weiß, wie gut es sich anfühlt, fit zu sein. Wenn ich mit einer Gruppe von Leuten Sport mache (wie beim Under Armour Camp in Graz) und merke, dass ich gut mithalten kann und mich selber immer weiter pushe, fühle ich mich großartig. Ich weiß, dass hinter meiner Fitness und Ausdauer viel Arbeit steckt und merke, wie sehr mir mein Körper dafür dankt, dass ich mich so gut um ihn kümmere. Wenn ich wieder mal spät dran bin und zum Zug sprinten muss, bin ich nicht komplett außer Atem und ich merke im Alltag, dass Sportlichkeit viele Vorteile hat. In der Schule konnte ich selbst bei den Liegestütz mit den Jungs mithalten und hatte in den letzten 2 Schuljahren auch den „Fitgirl“ Ruf – ziemlich cool finde ich. Ich weiß, dass es manche toll finden, das Partygirl oder Sexy Kätzchen der Klasse zu sein, ich war dann aber doch lieber die Sportliche.

Ihr habt eure Leidenschaft zum Sport noch nicht gefunden oder hättet gerne mehr Spaß beim Training? Hier sind meine Tipps:

  • Ich kann es nicht oft genug sagen: Find your passion! Nur weil jeder x-beliebige Gewichte stemmen geht, müsst ihr das nicht, wenn es euch keinen Spaß macht. Vergesst das 08/15 Bla-Bla à la „ohne Krafttraining kein straffer Körper“. Natürlich bekommt man von Krafttraining einen tollen Körper, aber sollte das wirklich an Platz 1 stehen? Wichtiger ist doch, dass ihr euch gut fühlt und es gerne macht! Außerdem: nicht NUR von Gewichtheben bekommt man eine tolle Figur 😉 Fitness, Spaß am Sport und Gesundheit sind Priorität Nummer 1 und wer etwas mit Leidenschaft macht, wird auch Erfolg haben.
  • Denkt an die Reaktionen der Anderen! Wie schon erwähnt: Ich finde es toll, als sportliches Girl zu gelten und von anderen dafür bewundert zu werden. Auch wenn man sein Selbstbewusstsein und Glück nicht von anderen abhängig machen sollte, kann man sich ruhig manchmal in Anerkennung suhlen und das Ganze ein bisschen genießen.
  • Schreibt euch auf, wie ihr euch ohne Sport fühlt und wie ihr euch nach dem Sport fühlt. Natürlich ist man direkt nach einem Lauf oder Workout müde und körperlich erschöpft, aber der Geist strahlt, man ist glücklich, der Körper schüttet Endorphine aus und man fühlt sich erfrischt. Wenn ihr ein kleines Tagebuch führt und dadurch merkt, wie Sport euren Körper und Geist beeinflusst, werdet ihr viel motivierter zum Sport gehen.
  • Lest Sportzeitschriften! Ich lese immer Shape und Women’s Health, oder auch andere Fitnesszeitschriften, die mich interessieren. Die Mentalität solcher Magazine spornt einen ordentlich an, auch fit und sportlich zu sein und vor allem Interviews mit Sportbegeisterten oder Abnehmgeschichten à la Shape überzeugen einen selbst, es doch mal mit etwas Training zu versuchen.

So, liebe Sportskanonen, vielleicht könnt ihr auch bald ein Lächeln beim Training aufsetzen, selbst in den anstrengendsten Momenten 😉

4 Gedanken zu “Die Liebe zum Sport

  1. Oh, ich kenne das so gut! Habe das letzte Woche erst wieder extrem gemerkt wie ich krank war.. habe mich nach nur paar Tagen ohne Sport sofort unwohl gefühlt, war hibbelig und wollte unbedingt zumindest eine Mini-Runde laufen oder ins Fitnessstudio. Der erste Lauf danach war dann auch als würde ich schweben, so froh war ich endlich wieder was tun zu können! 😀

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