My weightloss story

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Hallo ihr Lieben,

heute bekam ich von meiner „Gastoma“ aus Amerika einen Brief mit Fotos, die sie damals während des Austauschjahres von mir gemacht hatte. Ich war relativ schockiert, weil ich wirklich pummeliger aussah, als ich es in Erinnerung hatte, aber es hat mir auch wieder gezeigt, wie viel ich geschafft hab und wie stolz ich auf mich sein kann. Deshalb möchte ich euch heute kurz erzählen, wie meine eigene Transformation verlaufen ist.

Vor meinem Austauschsemester in Amerika war ich nie dick. Als Kind war ich schon ein wenig pummelig, aber nie irgendwie übergewichtig. Ich hatte eben ein bisschen Babyspeck, der aber mit 12 ziemlich verschwand. Mit 63 kg auf 1,70m fand ich mich absolut in Ordnung. Wie jedes Mädchen versuchte ich natürlich immer mal wieder 2-3 kg abzunehmen und hatte Schwankungen von ein paar Kilo, je nach Lebenslage.

Als ich im August 2012 nach Amerika flog, hatte ich panische Angst davor zuzunehmen, da ich Horrorgeschichten von anderen Schülern gehört hatte – tja und was ist passiert? Zack, ich wurde selbst eine Hauptfigur in einer „Zunahme in den USA“ Geschichte 😀 Obwohl ich tödlich Volleyball spielte oder zum Cheerleading ging und zusätzlich im Fitnessstudio trainierte (zumindest am Anfang :D) nahm ich wegen der miserablen Ernährung 10 kg zu. Ich war gefangen in einem Teufelskreis aus Naschen, mir alles verbieten, Hungern und Vorsätze machen. Ich hatte sogar eine Fitnesstrainerin, die mir Tipps gab und mir einen Trainingsplan schrieb. Half aber alles nichts und im Nachhinein erkenne ich, welche Fehler ich gemacht hab. Wie ich es damals geschafft hab, nur 1000 Kalorien pro Tag zu essen, weiß ich auch nicht mehr. Es war eine typische JOJO Diät inklusive Hungerattacken. Schrecklich! Zusätzlich aß ich noch aus Kummer, weil ich meine Familie vermisste und ich fiel auf Diätprodukte wie Weightwatchers und co. rein. Meine „Fitnesstrainerin“ riet mir nach dem Training einen ekelhaften Vanille-Proteinshake zu trinken (brrrr) und grüne Bohnen zu essen – aus der Mikrowelle, ohne Salz, ohne Geschmack, urgh. Dass ich dabei die Lust auf den „gesunden Lifestyle“ verlor, ist irgendwie verständlich. Ich hatte in meinen 5 Monaten sogar Zeiten, wo ich dachte, ich würde dünner aus Amerika zurückkehren, als ich hingefahren war – FAST 😀 Ich stand also 6 Mal pro Woche 60 Minuten am Stepper und machte brav meine Cardio-Einheiten. Innerhalb von 5 Monaten habe ich wohl jeden typischen Abnehm-Fehler durchgespielt, den es überhaupt gibt.

Ich war, als ich aus den Staaten zurückkam, 10 kg schwerer und das innerhalb von nur 5 Monaten. Mir selbst ist es kaum aufgefallen aber wenn ich mir jetzt die Fotos ansehe, bin ich schon etwas schockiert. Innerhalb von ein paar Monaten nahm ich automatisch 5 kg ab, da ich wieder das Essen meiner Mama aß und manchmal Laufen ging. Der finale Anstoß kam im Juli 2013. Von da an aß ich gesund und vor allem GENUG, machte 5-6 Mal pro Woche Sport (und zwar nicht nur Cardio!) und fand Freude am gesunden Lebensstil.

Insgesamt liegen zwischen den beiden Bilder 17 kg und viel Disziplin und harte Arbeit. Keine Diätpillen oder Hungern, nur viel gesundes Essen und Sport.

2 Gedanken zu “My weightloss story

  1. Hallo 🙂

    es ist schön zu lesen, dass es anderen genauso erging wie mir. Ich war für 9 Monate in Australien und habe auch ordentlich zugenommen, weil ich fast keinen Sport mehr gemacht habe und viel gegessen habe 😀
    Du hast das aber super gemacht und kannst stolz auf dich sein! 🙂

    Liebe Grüße, Lisa 🙂

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