Cheatdays vs treats

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Hallo ihr Lieben,

die Meinungen bezüglich Cheatmeals/Cheatdays sind so unterschiedlich und natürlich muss jeder für sich entscheiden, ob er lieber einen cheatday macht oder sich mehrmals pro Woche eine Kleinigkeit gönnt. Es gibt definitv Vor- und Nachteile von BEIDEN Varianten, jedoch möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen, da ich beides ausprobiert habe.

Cheatdays:
Das Gefühl 1 oder 2 Wochen auf den EINEN Tag hinzuarbeiten, ist natürlich toll. Man fühlt sich toll, wenn man es geschafft hat, so lange durchzuhalten. Während man „abstinent“ ist, überlegt man sich 17484 Mal, was man denn am Cheatday essen wird und ja, genau das ist mein Problem mit Cheatdays – man ist so fokusiert darauf, dass man viel zu oft an Süßes denkt. Ist es dann endlich so weit, ist man oft enttäuscht, weil es garnicht sooo gut schmeckt wie man gedacht hat. Weil man aber nur an diesem Tag etwas „schlechtes“ essen darf (schlecht in Anführungszeichen, weil man Essen nie als solches einstufen sollte!) haut man trotzdem richtig rein. Am Ende ist man dann pappsatt statt angenehm gesättigt. Mit Genuss hat das für mich nichts mehr zu tun. Letztes Wochenende hatte ich als „Cheatmeal“ einen ganzen Lindt Bären (100g Schoko) und eine Packung Mannerschnitten. Geschmeckt hat es mir schon, aber mir war danach total übel, ich konnte bis 1 Uhr morgens nicht einschlafen und hab schlecht geschlafen. Viele sprechen von einem extremen „Pump“ nach dem Cheatmeal. Leider merke ich am nächsten Tag nichts davon, ich fühle mich eher schlapp. Das Positive ist für mich, dass die Lust auf Süßes dann erst Mal für ein paar Tage weg ist und man sich auf gesundes Essen freut.

Kleine „Treats“:
Stoffwechselanregung durch Cheatmeal hin oder her, für mich passt es eindeutig besser, wenn ich 2 Mal pro Woche etwas kleines „ungesundes“ esse. Ich fühle mich glücklich, bin nicht übervoll und kann es genießen. Wenn die Gelüste kommen, darf ich auch mal nachgeben und kann mich dann wieder voll dem gesunden Essen widmen. Manchmal ist es eine Pizza, manchmal eben nur ein kleines Stück Zartbitterschoki. Ich habe nie das Gefühl, dass ich soviel wie möglich in mich reinstopfen muss. Letzte Woche zum Beispiel habe ich meinen Zug verpasst, war müde und wusst, dass ich noch lernen muss. Da musste einfach mal was Süßes her. Ich kaufte mir also so eine Minipackung M&M’s (45 g) und hab es richtig genossen. Meine Laune war danach 10 Mal besser und ich hab mich toll gefühlt. Ein weiterer Grund, warum ich diese Variante gerne mag ist, dass man oft nicht vorausplanen kann, wann man etwas ungesundes essen wird. Heute bin ich zum Beispiel bei Bekannten eingeladen und hab keine Ahnung, ob es etwas gesundes zu Essen geben wird. Wenn ja, toll, wenn nicht, auch ok. Ich muss mir keinen Stress machen und mir denken: ach was tu ich nun, es ist ja nicht mein cheatday.

Ich habe mich dazu entschieden, mir hin und wieder was kleines zu gönnen, weil ich mich besser fühle und ich auch keinen ganzen Tag brauche, an dem ich ungesund esse. Mir nacht der gesunde Lifestyle Spaß und da passen kleine Treats besser rein als ganze Tage, an denen ich mich schlecht ernähre. Professionelle Bodybuilder und Athleten müssen vielleicht drauf achten, in einem bestimmten Zeitraum nur ein Cheatmeal zu haben, aber da ich weder das eine, noch das andere bin, sehe ich es locker, da es für mich so am besten funktioniert.

Hey lovelies,
there are so many different opinions about cheatmeals out there. Some think that cheatdays are the ultimate thing, others say that a few little treats are better. Both principles have advantages and disadvantages, but I’d like to share my experience with you as I’ve tried both:

Cheatmeals:
The feeling of working towards a cheatday and getting there without ever „cheating“ feels great. You make a list in your head of all the things you’d like to enjoy on your cheatday, but that’s my biggest problem with this principle: you think about food ALL THE TIME and it’s getting obsessive. You focus too much on it and force it, which creates and unhealthy mindset. In the end, you often get disappointef because the cheat you were waiting for tasted not even close as good as you had imagined. Nethertheless, you keep stuffing your face with it because it’s only this one day. Last time I had a cheatday, I ate 100 g of chocolate and cookies and I was so sick, gross! I couldn’t sleep well and the next day I felt tired. I didn’t have an energy pump like some people do after a cheatday, but the good thing was that I was craving healthy food like crazy. I didn’t even want to think about chocolate, that’s a plus.

Treats:
Even though cheatmeals give your metabolism a boost, I prefer to have smaller treats. I usually have like 2 a week and I feel great about them. I can fully enjoy my treats and I eat them when I feel like it, not when it’s on schedule. It’s also much better for me, since you can’t always plan your treats. When you get invited to a friends house for example, you don’t have to worry if they serve healthy food or not. You can just enjoy it without stuffing your face with it. Sometimes you might only eat a piece of chocolate and sometimes you may eat a bigger cheat – it doesn’t matter!

I’ve chosen to eat smaller treats because I’m not a pro or body builder, so I don’t have to be super serious about it. It works great for me and I love this lifestyle. I prefer to eat clean and have a small treat snack instead of indulging all day.

Ein Gedanke zu “Cheatdays vs treats

  1. ich finde auch, eine ernährungsweise muss in den lebensstil passen und nicht andersrum 😀 deshalb plädiere ich auch eher für den zweiten ansatz, oder wie mark maslow (marathonfitness) das beschreibt als ’80/20 – Prinzip‘ – schlicht und einfach, 80% ‚gesund leben‘ und sich an seine Ernährung + Training halten und 20% Zügel lockern 🙂 find ich gut und machbar.

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